Leonard George "Lennie" Hayton (* 13. Februar 1908 in New York City; † 24. April 1971 in Palm Springs, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Pianist und Arrangeur des Swing sowie Filmkomponist.
Lennie Hayton arbeitete zu Beginn seiner Karriere 1926 bei den
Little Ramblers und war von 1928 bis 1930 zweiter Pianist im
Paul Whiteman Orchestra. Auch nahm er Ende der 1920er Jahre bei Frankie Trumbauer,
Bix Beiderbecke,
Red Nichols,
Joe Venuti und anderen auf. Anfang der 1930er Jahre wirkte er als Arrangeur für die Radioshows von
Bing Crosby, in denen auch
Benny Goodmans und
Tommy Dorseys Orchester vorgestellt wurden. Mit einem eigenen Orchester, das zwölf bis zwanzig Musiker umfasste, ging Hayden von 1937 bis 1940 auf landesweite Tourneen.
Im Jahr 1940 wurde er musikalischer Direktor bei der Schallplattenfirma MGM und betreute insbesondere die Filmmusik. 1947 heiratete er die Sängerin
Lena Horne, für die er Arrangements schrieb und mit der er Tourneen in den 1950er Jahren unternahm. Bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 1953 erreichte er vier Academy Award Nominierungen: für die Judy Garland Musicals
The Harvey Girls (1946) und
The Pirate (1948), und zwei für die Verfilmung der Musical-Klassiker
On the Town (
Heut’ gehn wir bummeln, 1949) - für den er den
Academy Award gewann - und
Singin’ in the Rain (1952).
Für das
Barbra Streisand Musical
Hello, Dolly!, erhielt er einen zweiten
Oscar.
Seine letzte Filmkomposition entstand 1968 für den Robert Wise-Film
Star!. Im Jahr 1970 arrangierte er für
Frank Sinatra den
George Harrison Titel
Something.